Video Girl Ai

April 23, 2011 in MANGA, Review

BIld kommt Dienstag

Titel: Video Girl Ai
Autor: Masakazu Katsura
Verlag: Carlsen

Leider habe ich nur Band 1 bis 13 von Video Girl Ai bei eBay ersteigert, wobei es sich bei Band 14 und 15 um eine andere Serie handelt. Nur die Settings wurden übernommen. Band 14 und 15 heißen eigentlich Video Girl Len und die Geschichte spielt 9 Jahre nach der Handlung von Video Girl Ai. Alte Charaktere tauchen soweit ich weiß nicht mehr auf.
Man sollte sich halt vorher informieren, aber wenn ich „Video Girl Ai komplett“ lese, dann glaube ich das. Werde sie mir sicher irgendwann noch holen, aber der Manga ist out of Print und Band 15 ist bei Amazon unverschämt teuer.

Handlung:

Der schüchterne Jugendliche Yota Moteuchi ist in seine Klassenkameradin Moemi verliebt. Diese liebt allerdings seinen besten Freund Takashi. Sie gesteht Yota ihre geheime Liebe zu Takashi, sodass ihn schließlich der Mut verlässt, ihr seine wahren Gefühle zu offenbaren. Da er trotz seines Liebeskummers mehr an die Gefühle der anderen denkt als an seine, erscheint ihm eine geheimnisvolle Videothek, in der er sich das Video von Ai Amano ausleiht. Ai ist ein Video Girl und soll Yota 3 Monate lang trösten, jedoch benutzt Yota einen defekten Videorecorder, um Ai abzuspielen und so verkürzt sich nicht nur ihre Abspieldauer erheblich, sondern sie entwickelt auch menschliche Gefühle.

Fazit:

Es war keine Überraschung, weder positiv noch negativ. Als ich den Manga gekauft habe, wusste ich eigentlich schon, auf was ich mich da einlassen würde.

Ich persönlich fand ihn etwas zu lang und zwischendrin tauchten Personen auf, die die Geschichte unnötig verlängerten. Zum Beispiel das Auftreten seiner Jugendfreundin, in die er sich nicht verliebt, hätte man weglassen können.
Ich bin mir nicht sicher, ob man den Story-Part mit Nobuko hätte weglassen oder die Geschichte mit ihr und nicht mit Moemi hätte beenden sollen. Ich hätte gerne ein Ende nach acht Bänden gesehen, da sich die Geschichte danach alternativ wiederholt, was mir persönlich nicht so gut gefiel.

Wirklich gut ist der Manga nicht. Er überrascht einen nicht und er reißt einen nicht vom Hocker, aber er unterhält einen wirklich gut. Die Zeichnungen sind recht schlicht, Hintergründe sind manchmal gar nicht vorhanden, aber für das Alter ist es in Ordnung, gibt wesentlich Schlimmeres.

Auf einer Skala von eins bis zehn würde ich es bei fünf einordnen, weil ich mich zwar gut unterhalten gefühlt habe, aber es halt keine Überraschungen gab und mir eigentlich nur negatives und verbesserungswürdiges einfällt, ich aber nichts finde, das mich wirklich positiv überrascht hat. Auch kann ich das Verhalten der Charaktere manchmal nicht nachvollziehen und Yota ist einem zwar sympathisch, aber eigentlich hat er keines der Mädchen verdient.


 

 

Wertung: 5/10